EFFIZIENT ENERGIE
MACHEN.

40

Jahre lang setzen wir auf
effiziente Blockheizkraftwerke.

Effizienz als Antrieb

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, braucht es ein Umdenken in der Energieerzeugung. Darüber sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Bei uns begann dieser Denkprozess schon vor rund 40 Jahren. Mit dem ersten Blockheizkraftwerk.
1982 stand im Hallenbad Ringallee die Modernisierung des Heizkessels an, der für warmes Bade- und Duschwasser sorgt. Ein findiger Ingenieur brachte die Idee ins Spiel, nicht länger auf herkömmliche Brennertechnik zu setzen, sondern die nötige Wärmeenergie mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu produzieren. Seine Vorgesetzten folgten der schlüssigen Argumentation. Und gaben so den Startschuss für eine Erfolgsgeschichte, deren Ende nicht absehbar ist. 

„Als Ingenieur bin ich noch immer von unserer TREA II fasziniert. Sie hat die Energiegewinnung aus aufbereiteten Abfällen auf ein neues Niveau gehoben.“

Jens Hanig, Dipl.-Ing. (FH) Fernwärmeversorgung

Warum Kraft-Wärme-Kopplung?

Blockheizkraftwerke sind im Grunde robuste und für gleichmäßigen Dauereinsatz optimierte Verbrennungsmotoren, die Generatoren antreiben. Heißt: Sie produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. Deshalb sprechen Fachleute von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der große Vorteil dieser vergleichsweise simplen und damit zuverlässigen Technik liegt in ihrer Energieeffizienz.

Das Effizienz-Plus

Ihre hohe Effizienz erreichen Blockheizkraftwerke nur, wenn die Wärme möglichst gleichmäßig über das Jahr gebraucht wird. Obwohl schon das Hallenbad Ringallee allein dieses Kriterium erfüllt hat, gingen die damals Verantwortlichen einen Schritt weiter. Das große Potenzial im Fokus, suchten sie nach Möglichkeiten, noch mehr Wärme so effizient zu erzeugen. Um sie anderen zu liefern. Vielen anderen.

Längst raus aus der Kohle

Noch in den 1990ern entstanden in Deutschland Steinkohlekraftwerke. Wir haben uns bereits in den 1990er Jahren von diesem Brennstoff verabschiedet. Also zu einer Zeit, in der sich Tageszeitungen dem Thema Klimawandel höchstens auf den Wissenschaftsseiten gewidmet haben. Aber wir waren schon damals der Überzeugung, dass etwas passieren muss. Und haben gehandelt. Unser Umstieg auf Erdgas hat der Atmosphäre Tausende Tonnen CO2 erspart. Und die Luftqualität vor Ort verbessert.

 

Wahrscheinlich weltweit einzigartig

Blockheizkraftwerke, wie wir sie einsetzen, sind seit vielen Jahren Stand der Technik. Und auch die Idee, Abfall thermisch zu verwerten, um daraus CO2-neutrale Energie zu gewinnen, ist nicht neu. Wir haben diese beiden Verfahren miteinander kombiniert. Unsere TREA II bringt Effizienz und Nachhaltigkeit in idealer Weise zusammen.

Wirklich grüne Energie

Die Verbindung von Effizienz und Nachhaltigkeit schaffen wir auch an anderer Stelle: Einige unserer Blockheizkraftwerke verbrennen kein Erdgas, sondern CO2-neutrales Biomethan. Drei weitere befeuern wir mit Biogas, das wir selbst herstellen – aus Mais- und Grassilage sowie Gülle.  

Die Biogasanlage in Großen-Buseck war Anfang der 2010er-Jahre die effizienteste ihrer Art. Zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Mittelhessen haben wir das Gesamtsystem immer weiter verbessert. Und schließlich das optimale Verhältnis von flächenintensiver und damit kostbarer pflanzlicher Biomasse zu Tierausscheidungen herausgefunden. Bei gleichbleibend hoher Biogasausbeute versteht sich. Genau mit dieser Zusammensetzung füttern wir die Anlage. 

Noch mehr Biomasse

Zu unserem Kraftwerkspark zählen auch drei Holzheizwerke. In denen verwerten wir Grünschnitt, unbrauchbare Reste aus der Forstwirtschaft und unkritisches Altholz, wie Paletten oder Verpackungskisten. Damit die Anlagen bis auf die Füllung des Brennstofflagers automatisch funktionieren, nutzen wir dieses Holz in zerkleinerter Form – als Hackschnitzel.

Ganz oben mit dabei

Wie effizient und nachhaltig wir den Primärenergieträger Erdgas und Biomasse in nutzbare Wärme wandeln, lässt sich an einer Zahl ablesen: 0,25. Das ist der sogenannte Primärenergiefaktor für Gießener Fernwärme. Heißt: Für jede Kilowattstunde Wärme, die wir liefern, müssen wir bilanziell nur noch 0,25 Kilowattstunden Primärenergie (zum Beispiel Erdgas) einsetzen. Ein Wert, mit dem wir deutschlandweit ganz weit oben rangieren.

Gießener Grünstrom

Weil unsere Erzeugung auf Kraft-Wärme-Kopplung basiert, produzieren wir große Mengen elektrische Energie. Damit decken wir rund 50 Prozent des Strombedarfs in Gießen und der Region. Auch in dieser Kategorie liegen wir im Bundesvergleich weit vorn. Das Beste an dieser hohen Quote: Sie versetzt uns in die Lage, alle Privathaushalte mit klimaneutralem sowie vollständig atom- und kohlestromfreiem Gießener Grünstrom zu beliefern.

Immer sicher versorgt

Über unserem Ziel, Nachhaltigkeit und Effizienz voranzutreiben, steht ein für uns nicht verhandelbares Gut: Versorgungssicherheit. Auch unter diesem Gesichtspunkt erweisen sich unsere Eigenerzeugung und unsere Fernwärmenetze als zukunftsweisend. Denn weil wir inzwischen rund 380 Anlagenstandorte betreiben und unser Netz jede Menge Energie speichern kann, sind wir sehr gut in der Lage, auf Leistungsschwankungen im Stromnetz reagieren. Zu denen kommt es inzwischen immer öfter. Denn Sonne und Wind sind nicht hundertprozentig planbar.

Strom von der Sonne

Die Kraft der Sonne zu nutzen, halten wir für ein Gebot der Stunde. Aus diesem Grund bieten wir Photovoltaikanlagen für fast jede denkbare Anwendung und zu günstigen Konditionen an. Privathaushalte finden in unserer E-Revolution alles, was es für das heimische Solarkraftwerk braucht – selbstverständlich auch die meist sinnvolle Speichertechnik.  

Gewerbe- und Industriebetriebe sowie Kommunen können ebenfalls eine Photovoltaikanlage über uns beziehen. Hier spielt unser Know-how eine entscheidende Rolle. Denn damit solche Systeme letztlich wirtschaftlich arbeiten, braucht es erfahrene Technikerinnen und Techniker, die alle entscheidenden Parameter finden und in ihren Kalkulationen berücksichtigen.

Und die Reise geht weiter …

Fernwärme und vor allem die Art, wie wir sie erzeugen, haben eine große Zukunft vor sich. Das glauben nicht nur wir. Auch die Politik hat das Potenzial erkannt und die entsprechenden Gesetze und Förderbedingungen im Sinne eines kontinuierlichen Ausbaus von Fernwärme novelliert. Deshalb – und weil wir uns unserer Sache schon seit vielen Jahren sicher sind – arbeiten wir bereits an neuen Lösungen. An solchen, die mit immer weniger fossilem Brennstoff auskommen und absehbar komplett auf regenerativen Quellen basieren.

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