SAUBERE MOBILITÄT
MACHEN.

65

Erdumrundungen legen die
Gießener Stadtbusse etwa
pro Jahr zurück

Zusammen mit unserem Tochterunternehmen MIT.BUS machen wir Menschen in Gießen und darüber hinaus mobil – Tausende, Tag für Tag. Wir bringen sie zur Arbeit, in die Schule, an die Uni, ins Stadtzentrum, zur Weiterreise an den Bahnhof und zu jeder Menge anderen Zielen. Und natürlich wieder nach Hause. Dafür steuern 143 engagierte Fahrerinnen und Fahrer 56 Busse sicher durch den Verkehr und legen dabei pro Jahr insgesamt mehr als 2,6 Millionen Kilometer zurück. Eine Strecke, die rund 65 Erdumrundungen entspricht. Oder fast siebenmal der Entfernung zum Mond.

„Hier in der Werkstatt halten wir die Biomethanbusse in Schuss. Im Grunde ist die Arbeit nicht anders als bei Dieselfahrzeugen. Ich bin stolz, mit meiner Arbeit einen Teil zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.“

Matthias Nolte, Kfz-Mechaniker in der SWG-Buswerkstatt

So entsteht Biomethan

„Ich lenke schon seit fast fünf Jahren Biomethan-Busse durch Gießen. Eine verantwortungsvolle und sehr befriedigende Arbeit. Schließlich kann ich den Menschen dabei helfen, sauber und sicher von A nach B zu kommen.“

Monia Barka Balas, Busfahrerin

Gewusst wie

Für einen funktionierenden Nahverkehr braucht es aber nicht nur genug rollendes Material und verantwortungsvolle Menschen hinter den Lenkrädern. Bei uns beschäftigen sich zudem zwei ausgewiesene Spezialisten permanent mit der Optimierung von Fahrplänen und Streckenführungen. So sorgen sie immer für den bestmöglichen Anschluss. In unserer Werkstatt halten acht hochqualifizierte Kfz-Mechaniker und -Mechatroniker die Busse in Schuss. Und in der RMV-Mobilitätszentrale in unserem Kundenzentrum am Marktplatz beantworten sieben Beraterinnen und Berater alle Fragen zum Thema ÖPNV.

Auf den Antrieb kommt es an

Der öffentliche Personennahverkehr gilt unter praktisch allen Expertinnen und Experten als wichtiger Hebel, um CO2-Emissionen zu reduzieren und so den Klimaschutz voranzutreiben. Das gilt vor allem dann, wenn die dafür eingesetzten Fahrzeuge – wie bei uns in Gießen – nahezu CO2-neutral unterwegs sind. Den Grundstein dafür haben wir schon 2005 gelegt. Mit unserer Entscheidung, ausgemusterte Fahrzeuge nicht länger durch Dieselbusse zu ersetzen. Stattdessen fingen wir an, die Flotte sukzessive auf Erdgasantrieb umzustellen. Jahr für Jahr durchschnittlich vier Busse.

Immer auf der Suche nach Optimierung

Unseren Vorsprung in Sachen Klimaschutz möchten wir nicht nur halten, sondern ausbauen. Deshalb haben wir bereits Schritte eingeleitet, um unsere Busflotte noch umweltschonender zu machen. Im November 2020 konnten wir die ersten sechs Fahrzeuge mit Mild-Hybrid-Technik in Dienst stellen. Sie gewinnen elektrische Energie beim Bremsen und nutzen diese zum Anfahren und Beschleunigen. Das reduziert den Brennstoffverbrauch spürbar. Schon bald werden im Rahmen der turnusmäßigen Modernisierung weitere Busse dieser neuen Generation dazu kommen und ältere Modelle verdrängen.

Mit den neuen Hybrid-Fahrzeugen haben wir den nächsten Schritt bereits vollzogen. Und andere werden folgen. Denn wir beobachten die technische Entwicklung genau und prüfen immer wieder, welche neuen Antriebskonzepte Gießen ein Stück weiterbringen.

Attraktiverer Nahverkehr dank KI

Neben dem sauberen Antrieb beschäftigen wir uns mit einem anderen zentralen Parameter des Nahverkehrs: seiner Attraktivität. Für die Verkehrswende ist es erforderlich, immer mehr Menschen davon zu überzeugen, das eigene Auto häufiger stehen zu lassen und auf Busse und Bahnen umzusteigen. Dafür braucht es ein Nahverkehrsangebot, das zum Bedarf passt. Auch daran arbeiten wir derzeit. Mit Erfolg.

Seit Mitte 2021 zeigen wir unseren Fahrgästen stets aktuell, wie stark die einzelnen Linien ausgelastet sind – zu jeder Zeit und auf jedem Streckenabschnitt. Alle jene, die nicht an eine bestimmte Verbindung gebunden sind, können sich dank dieser Informationen einen Bus aussuchen, der noch einen freien Sitzplatz bietet. Was die Fahrt angenehmer macht. Diese Auslastungsprognose basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die historische Daten auswertet, aufbereitet und online verfügbar macht – etwa auf einem Smartphone. Die nützliche Anwendung ist Teil eines breit angelegten Forschungsprojekts, in dessen Rahmen Echtzeitdaten – etwa die Belegung oder Position der Busse – gesammelt und verarbeitet werden. Damit eröffnen sich viele neue Optionen, mit denen sich die Attraktivität des ÖPNV deutlich steigern lassen. Weil sich die Ergebnisse des Forschungsprojekts auf andere Kommunen und Verkehrsbetriebe übertragen lassen, schießt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mehr als 350.000 Euro Fördermittel zu.

Übrigens ...

Nicht nur unsere Busse tanken umweltfreundliches Biomethan. Auch rund 60 Prozent des restlichen SWG-Fuhrparks – vom Dienstwagen bis zum Lkw – fahren mit diesem besonderen Treibstoff. Tatsächlich schaffen wir schon seit längerem nur noch dann Modelle mit herkömmlichen Dieselmotoren an, wenn Alternativen mit Gasantrieb nicht verfügbar sind oder wir nicht auf sie verzichten können – etwa wegen der Reichweite oder der möglichen Zuladung. Des Weiteren gehören bislang vier Elektroautos zur Konzern-Flotte. Tendenz steigend. Und wo es sinnvoll ist – beispielsweise für kürzere Strecken im Stadtgebiet – nutzen wir auch andere Fahrzeuge mit E-Antrieb: E-Roller, E-Lastenfahrräder und E-Bikes.

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