GEMEINSAM REGION
MACHEN.

Die SWG als Wirtschaftsmotor

Eines unserer zentralen Ziele ist, die Wertschöpfung in der Region zu halten. Und das aus gutem Grund. Denn auf diese Weise stärken wir die Region und sorgen mit dafür, dass sie lebenswert bleibt. Für viele Menschen als Lebensmittelpunkt und als Standort für Unternehmen. Die meisten unserer rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnen in der Region und geben große Teile ihres Gehalts für Waren und Dienstleistungen von Anbietern aus, die sie in unmittelbarer Nähe vorfinden. Als Unternehmen agieren wir ebenfalls so: Wann immer es möglich ist, beauftragen wir hier ansässige Betriebe und kaufen bei Händlern aus der Region. Auf diese Weise sichern wir direkt und indirekt zahlreiche weitere Arbeitsplätze in Mittelhessen.

Die Gegebenheiten bestmöglich nutzen

Geht es um die Energieerzeugung, legen wir unseren Fokus auf eine Steigerung der Effizienz und eine immer weitere Dekarbonisierung – also den Umstieg von fossilen Energieträgern auf regenerative. Deshalb suchen wir schon seit vielen Jahren und permanent nach Lösungen, die Energiequellen vor Ort nutzen. Oder anders ausgedrückt, vorhandene Stoffströme, die sich mit kurzen Wegen erschließen lassen. Auf diesem Gebiet können wir schon einiges vorweisen: Für die Produktion unserer Fernwärme verwenden wir bereits Abfälle, Restholz, Grünschnitt, hier wachsende Biomasse wie Gras und Mais sowie Gülle.

„Um die Energieversorgung auch in Zukunft zu sichern, braucht es nicht immer neue Anlagen und Leitungen. Manchmal genügt auch ein anderer Denkansatz bzw. eine andere Technologie, die Bestehendes zu etwas Innovativem werden lassen. Deshalb arbeiten wir eng mit der THM zusammen. Aus den zahlreichen gemeinsamen Projekten sind schon viele zukunftsweisende Lösungen entstanden.“

Lars Pollmächer, Dipl.-Ing. (FH) Energietechnik

Mit Partnern zum Erfolg

Die Energieversorgung wird zunehmend komplexer. Deshalb setzen wir schon seit vielen Jahren auf Kooperationen mit anderen, die ihr Know-how einbringen. Auf diese Weise entstehen bisweilen sehr speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen. Und sinnvolle Angebote, die ein Partner allein nicht oder nur mit einem viel höheren Aufwand hätte entwickeln können. Wie zum Beispiel die Giessen App, in der wir auch unsere Services anbieten. Sie wurde von einem Gießener Unternehmen entwickelt, das sich der Digitalisierung verschrieben hat.

Vieles, was die Komplexität unserer Arbeit steigert, hängt mit politischen Vorgaben zusammen. Etwa die Einführung von intelligenten Messsystemen. Folglich ist hiervon die ganze Branche betroffen. Weil demnach alle Mitbewerber vor dem gleichen Problem stehen, ist es überaus sinnvoll, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Genau das tun wir, wenn sich ein solches Projekt ergibt. Nicht selten ergreifen wir die Initiative, gehen auf andere zu und treiben es voran.

Talentschmiede für die Region

Die vielen erfolgreichen gemeinsamen Projekte speziell mit der THM helfen nicht nur bei der Optimierung der Energieversorgung in der Region. Die involvierten Studierenden profitieren ebenfalls direkt davon. Tatsächlich bieten wir jede Menge Möglichkeiten für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure – etwa spannende Praktika oder praxisnahe Themen für Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten. Und nicht selten beginnen jene, die deswegen schon einmal bei den SWG hineingeschnuppert haben, ihre berufliche Laufbahn bei uns. Schließlich können wir kluge Köpfe immer gut gebrauchen – vor allem dann, wenn sie schon mit unseren Arbeitsweisen vertraut sind. Auch hier ist wieder die Biogasanlage in Großen-Buseck ein gutes Beispiel. Ihre Inbetriebnahme war seinerzeit das Thema einer Diplomarbeit. Direkt nach seinem Abschluss begann der junge Ingenieur in der Fernwärmeabteilung und betreute die Anlage weiter.

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